Dachdeckerei Rudolf Cherbiat
Dachdeckerei Rudolf Cherbiat
Service & Leistungen - Parkdeckabdichtung
Parkdeckabdichtung - mit Anforderungen
Abdichtung
Die Abdichtung ist nach der DIN 18195, Teil 5, Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser, Bemessung und Ausführung, zu planen und herzustellen. Dies leitet sich aus der DIN 18531 (Dachabdichtung), den Flachdachrichtlinien und dem ABC der Bitumen-Bahnen ab.
Die Anforderungen an die Abdichtungslagen sind in der DIN 18195, Teil 5 und den Flachdachrichtlinien unterschiedlich geregelt. Es wird empfohlen, die Abdichtung nach den Anforderungen der Flachdachrichtlinien zu planen und auszuführen.

Die Abdichtung muß dauerhaft das Eindringen von Wasser in das zu schützende Bauwerk oder Bauteil verhindern. Sie ist für die thermischen und statischen Beanspruchungen auszulegen. Kräfte parallel zur Abdichtungsebene dürfen planmäßig nicht eingeleitet werden. Die Abdichtung muß in der Lage sein, Risse und Versätze in einem geringen Maß zu überbrücken (DIN 18195, Teil 5). Auf der Abdichtung stehendes Wasser ist durch konstruktive Maßnahmen (Gefälle) zu vermeiden. Die Flachdachrichtlinien fordern ein Mindestgefälle von 2 %.

Häufig werden für die Abdichtung von Parkdächern auch Zusätzliche Technische Vorschriften (ZTV), die im Straßen- oder Brückenbau Vertragsbestandteil sind, herangezogen. Aus der Anwendung dieser Vorschrift ergeben sich für die Betonkonstruktion Forderungen, die im allgemeinen Hochbau üblicher Weise nicht erfüllt werden. Es ist zu bedenken, dass Wärmedämmschichten unter der Fahrbahn im Brückenbau nicht den Standardfall darstellen.

Soll anstatt der Abdichtung eine wasserundurchlässige Betonkonstruktion (Sperrbeton) ausgeführt werden, so sind außer der Betonrezeptur (WU-Beton) besondere Nachweise zur Beschränkung der Rissbreite nach DIN 1045, Abs. 17.6, oder bei Vorspannung nach DIN 4227, Abs. 10 zu führen. Grundsätzlich ist festzustellen, dass eine "wasserundurchlässige" Konstruktion qualitativ nicht mit einem "wasserdichten" Bauteil zu vergleichen ist.

In der Regel werden bei Parkdächern oder wärmegedämmten Hofkellerdecken bituminöse Abdichtungen gegenüber Kunststoffbahnen bevorzugt. Die Abdichtung sollte mindestens aus zwei Lagen Polymer-Bitumenbahn bestehen. Abdichtungen aus lose verlegten Kunststoffbahnen sowie Flüssigkunststoffen sind auch möglich. Hier sind dann die Herstellervorschriften genau zu bachten.

ParkdeckFür die Ausbildung von Dachdetails werden in den Flachdachrichtlinien bindende Angaben gemacht, die zum Teil Auswirkungen auf die gesamte Planung haben und deshalb schon im Rahmen der Rohbaukonstruktion zu berücksichtigen sind. Die Forderung nach einem Gefälle von mindestens 2 % bringt erhebliche Höhenunterschiede zwischen der Parkdachebene und möglicherweise anschließenden Geschossflächen. Grundsätzlich ist die Abdichtung an aufgehenden Bauteilen 15 cm über die Belagsoberfläche zu führen. Dies gilt normalerweise auch in Durchgangs- und Türbereichen

Zwischen der Abdichtungsebene und dem Nutzbelag ist üblicherweise eine Trenn- und Gleitschicht anzuordnen.

Wird direkt auf die Abdichtung eine Asphaltschutzschicht aufgebracht, so ist die Abdichtung für die hohe Temperaturbeanspruchung, die sich im allgemeinen durch die vorhandene Wärmedämmung noch verstärkt, auszulegen. In diesem Fall sollten die Vorschriften aus dem Straßen- und Brückenbau beachtet werden.
Bausphysikalische Anforderungen
Da das Parkdach oder die wärmegedämmt Hofkellerdecke einen Teil der Gebäudehülle darstellt, sind die für ein Flachdach üblichen klimatischen Einwirkungen sowie sonstige Umwelteinflüsse aufzunehmen. Anforderungen an den Wärme- und Feuchteschutz sind zu erfüllen. Darüber hinaus sind die Bedingungen des Schall- und Brandschutzes zu beachten.

Die Wärmedämmung ist ein wesentliches Element des Parkdaches oder der wärmegedämmten Hofkellerdecke. Da die Wärmedämmung einen großen Teil der Aufbaustärke ausmacht und entsprechend der jeweiligen Produkteigenschaften relativ weich, elastisch und plastisch deformierbar oder aber auch hoch druckfest und baupraktisch stauchungsfrei sein kann, wird hierdurch die Dimensionierung des Oberbelages maßgebend beeinflusst.

In der DIN 18195, Teil 5 wird gefordert, dass die Dämmschichten den statischen und dynamischen Anforderungen genügen. Die Art und Anordnung der Wärmedämmung kennzeichnet in den meisten Fällen das zur Ausführung kommende System.

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